Schon zu Beginn wurde klar, dass es sich nicht um ein gewöhnliches Theaterstück handelte. Die beiden Darstellerinnen erzählten die Geschichte nicht nur - sie lasen vor, spielten, verwandelten sich und machten die Handlung für die Kinder unmittelbar erlebbar. Mit viel Spielfreude schlüpften sie in die Rollen des Wolfs und der Henne, die beiden Hauptfiguren der Erzählung.

Besonders kreativ war die Art, wie weitere Tiere auf der Bühne zum Leben erweckt wurden: Mithilfe alltäglicher Gegenstände aus dem Haus der Henne entstanden fantasievolle Figuren, die die Kinder sofort in ihren Bann zogen. Doch damit nicht genug - nach und nach gaben die Darstellerinnen diese Aufgabe an das Publikum ab. Die Schülerinnen und Schüler wurden ermutigt, eigene Ideen für die Gestaltung des Bühnenraums und der Tiere zu entwickeln und diese direkt umzusetzen.

So konnten die Kinder aktiv am Geschehen teilhaben, ihrer Kreativität freien Lauf lassen und das Theaterstück mit allen Sinnen erleben. Die Begeisterung war deutlich spürbar: Es wurde gestaunt, gelacht, ausprobiert und mitgefiebert.

Das nachdenklich stimmende Ende des Stücks bot einen wunderbaren Gesprächsanlass. Um diese Impulse aufzugreifen, erhielten die Lehrkräfte theaterpädagogisches Begleitmaterial, das eine nachhaltige Weiterarbeit im Unterricht ermöglicht.

Die Aufführung war ein eindrucksvolles Erlebnis für alle Beteiligten - ein Theaterbesuch, der zeigt, wie lebendig, inspirierend und gemeinschaftsstiftend Kunst in der Schule sein kann.



